"Mundschützlinge" nähen

  •   06108 Halle (Saale)

Wie kann ich mich einbringen?

Wir suchen Unterstützung für drei Dinge:

① Sie möchten Stoffe spenden?

Wir freuen uns über jede Stoffspende. Die Stoffe müssen nicht neu sein, auch gut erhaltene Stoffe sind möglich. Bitte waschen Sie die Stoffe vor der Spende bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine oder legen Sie sie für fünf Minuten in kochendes Wasserbad. Bitte trocknen Sie die Stoffe im Anschluss gut.

Um auch bei Stoffspenden dem Gebot dieser Zeit nachzukommen und persönliche Kontakte zu vermeiden, bittet die Freiwilligen-Agentur darum, die Stoffspenden zu den Annahmezeiten Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr in die dafür vorgesehenen Plasteboxen neben dem Eingang des Beratungsladens der Freiwilligen-Agentur, Leipziger Straße 82, 06108 Halle abzulegen und durch ein Klingeln an der Tür zu signalisieren, dass Sie Stoffe abgelegt haben.
 

② Sie möchten Mundschützlinge nähen?

Falls Sie selber keine geeigneten Stoffe zu Hause haben, können Sie gespendete Stoffe, sofern vorrätig, erhalten. Bitte rufen Sie dazu Wochentags zwischen 10 Uhr und 18 Uhr bei der Freiwilligen-Agentur unter der zentralen Rufnummer 0345-200 28 10 oder senden Sie eine mail an: beratung@freiwilligen-agentur.de und teilen Sie uns mit, wieviel Stoff Sie benötigen. Sie erhalten dann Informationen zur Verfügbarkeit gespendeter Stoffe und Hinweise zur Abholung.
Bitte waschen Sie die Stoffe zur Sicherheit vor der Verarbeitung oder mindestens die fertig genähten Masken bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine und dampfbügeln Sie sie bei möglichst hoher Temperatur.

Hier finden Sie eine Nähanleitung, die die Stadt Essen zur Verfügung gestellt hat

③ Sie möchten fertige Mundschützlinge abgeben?

Ebenso wie bei den Stoffspenden möchten wir bei der Übergabe möglichst persönliche Kontakte vermeiden. Daher bitten wir Sie, Ihre fertig genähten Masken zu den Annahmezeiten Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr in eine dafür vorgesehene Plastikbox neben dem Eingang des Beratungsladens der Freiwilligen-Agentur, Leipziger Straße 82, 06108 Halle, abzulegen und durch ein Klingeln an der Tür zu signalisieren, dass Sie fertige Masken abgelegt haben. Gern können Sie einen kleinen persönlichen Gruß mit Ihrem Namen beifügen, damit wir wissen, wer gespendet hat ;)

Hier haben wir alle Informationen auf einen Blick zusammengestellt:

Hinweise zu verwendeten Stoffen und Stoffspenden

Benötigt werden möglichst kochbare Baumwollstoffe wie beispielsweise Bettlaken, Kopfkissenbezüge, T-Shirt-Stoffe oder dergleichen.  Um Viren abzutöten, muss der Schutz entweder bei 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt oder für fünf Minuten ins kochende Wasserbad gelegt werden. Bei einem Atemtest sollte man unbedingt prüfen, ob beim Tragen ausreichend Luft hineinkommt.

Wer erhält die fertigen „Mundschützlinge“?

Gemeinsam mit der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft und der „Mundschutz-Aktion Halle“ werden die Mundschützlinge zum Beispiel an Arztpraxen zur Weitergabe an besonders gefährdete Personen verteilt sowie an gemeinnützige Organisationen (z.B. Tafeln, Obdachlosenhilfeeinrichtungen, Jugendeinrichtungen) sowie an Altenheime oder ambulante Pflegedienste.

Was ist beim Tragen wichtig?

Die Mundmaske sollte möglichst eng anliegen. Sobald er feucht ist (am besten alle 20 Minuten), sollte er gewechselt werden. Beim Abnehmen der Maske ist wichtig, dass die Außenfläche nicht berührt wird. Die Schutzmaske nach dem Tragen möglichst sofort in einer Seifen- oder Waschmittellauge einweichen. Die Hände gründlich waschen. Die Maske sollte immer ausgespült werden, bevor er mit der übrigen Wäsche in der Waschmaschine gereinigt wird – die Waschtemperatur sollte 60 Grad oder mehr betragen. Laut Ärzteblatt reicht es aus, wenn man die selbst genähte Mundmaske mit Waschmittel wäscht. Die Maske sollte grundsätzlich trocken gelagert werden!

Wann werde ich gebraucht?

Da die Masken zu Hause genäht werden, kann der zeitliche Einsatz und Umfang flexibel gestaltet werden.

Das sind wir

"Mundschützlinge" ist eine gemeinsame Initiative der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und der „Mundmasken-Aktion Halle“. Wir wollen Menschen gewinnen, während der Corona-Pandemie noch mehr Mundmasken zu nähen und diese verteilen.

Uns ist bewusst, dass selbstgenähte Mundmasken keinen absolut sicheren Schutz vor Ansteckung oder Übertragung des Corona-Virus bieten, mindestens drei positive Effekte sind aber nicht von der Hand zu weisen:

  1. Wer seine Umgebung nicht mit eigenen Viren belasten will, kann mit einer Mundmaske zumindest einen Teil seines Speichels abfangen. Tröpfchen bleiben in der Maske hängen, aber eben nur zu einem Teil.
  2. Außerdem positiv: Wir fassen uns normalerweise bis zu 300mal am Tag an die Nase und den Mund - und verteilen so Keime und Erreger von der Hand in den Mund. Gar nicht gut. Gerade für geschwächte Menschen kann so eine Mundmaske deshalb sinnvoll sein. 
  3. Auch Virenexperten sehen durchaus gute Argumente dafür, einfache Masken zu tragen. Wer in die Öffentlichkeit gehe und nicht wisse, ob er infektiös sei, signalisiere damit: Ich übernehme Verantwortung. Es sei zusätzlich eine gute Höflichkeitsgeste.

So erreichen Sie uns

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie Fragen an uns?
Melden Sie sich gern.

Hier findet das Angebot statt:

verschiedene Einsatzorte, von zu Hause aus

Sie erhalten
  •  Erfahrungsaustausch
  •  Haftpflichtversicherung
  •  Tätigkeitsnachweise
  •  Unfallversicherung