Veränderungen in der Atmosphäre, die durch menschliches Handeln verursacht werden, haben einen schädigenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Zum Beispiel beeinflusst die Zunahme von Partikeln – sogenannten Aerosolen – in der Atmosphäre nicht nur Wolkenbildung und Niederschlagsmuster, sondern kann auch Atemwegserkrankungen bei Menschen verursachen. Zudem wird durch die Emission von Stoffen wie FCKW oder N₂O die Ozonschicht in der Stratosphäre abgebaut, welche uns vor schädigender UV-Strahlung schützt.
Entschlossenes menschliches Handeln kann jedoch auch Positives für die Einhaltung der Planetaren Grenzen bewirken. Das wird am Beispiel der Ozonschicht deutlich: Das 1989 in Kraft getretene Montreal-Abkommen reguliert den Einsatz von ozonschädlichen Stoffen wie FCKW. Seitdem ist es zu einer Erholung der Ozonschicht gekommen. Beide Planetaren Grenzen, Aerosolbelastung und Ozonabbau, sind global betrachtet aktuell nicht überschritten – damit sind sie die einzigen der neun Grenzen, bei denen wir uns innerhalb des sicheren Handlungsraums befinden.
In dieser Veranstaltung besprechen Dr. Heike Wex vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung und Dr. Rolf Müller vom Forschungszentrum Jülich die unsichtbare Belastung durch Aerosole, den Abbau der Ozonschicht sowie die verschiedenen Treiber und Wirkungen dieser beiden Planetaren Grenzen.
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Deutsche Umweltstiftung
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